Geschätzte Leserinnen und Leser

Herzlich willkommen zur Frühlings-Ausgabe 2025 des Politikbriefs. Am 7. März wird unser Jahresergebnis veröffentlicht und wir blicken zurück auf ein bewegtes Jahr. Mit einem deutlichen JA zu den beiden Pistenverlängerungen bekannte sich die Zürcher Stimmbevölkerung zu «ihrem» Landesflughafen und zu mehr Sicherheit im Flugbetrieb. Im gleichen Monat März wurde der Flughafen Zürich wiederholt als bester Flughafen Europas ausgezeichnet und im Sommer konnte nach langen Bauarbeiten die neue Gepäcksortieranlage in Betrieb genommen werden. Fast zeitgleich wurden in der Handgepäckkontrolle neue, passagierfreundliche CT-Scanner eingeführt. Mit dem WEF 2024 im Januar und der Konferenz für den Frieden in der Ukraine im Juni fanden zudem gleich zwei internationale Grossanlässe mit politisch hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern statt.

Die Schweiz ist international bestens vernetzt – die Passagierzahlen haben Ende des letzten Jahres wieder das Niveau von 2019 erreicht. Mit rund 200 Direktverbindungen ist der Flughafen Zürich eine Schlüsselinfrastruktur für die Befriedigung der Nachfrage nach Mobilität von Wirtschaft und Gesellschaft mit entsprechend zentraler volkswirtschaftlicher Bedeutung. Dass dies so ist und auch so bleibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Unser Luftverkehrsdrehkreuz betreiben wir in einem engen Korsett mit der strengsten Nachtruheregelung vergleichbarer Flughäfen und eingeschränkten Kapazitäten aufgrund der sich kreuzenden Pisten und des komplexen An- und Abflugregimes. Ein solches System ist anfällig für Verspätungen.

Was die Ursachen von Verspätungen sind und warum es den Verspätungsabbau am Abend und damit die heutigen Betriebszeiten braucht, erfahren Sie unter diesem Link. Aktuell wird der Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL), das Planungsinstrument des Bundes für den Flughafen Zürich, überarbeitet. Vorgeschlagen werden diverse Massnahmen, um den Betrieb in Zürich zu stabilisieren und Verspätungen zu reduzieren. Darunter fällt auch die Erhöhung der Lärmzuschläge für Flüge in den Nachtstunden. So wird der Anreiz für Fluggesellschaften verbessert, mit möglichst leisen Flugzeugen möglichst pünktlich zu operieren. Über diese Anpassung der Gebührenverordnung und welche weiteren Massnahmen der SIL bereithält, lesen Sie hier.

Die Flughafen Zürich AG setzt in ihrer Klimastrategie auf eine Reihe von Nachhaltigkeitsmassnahmen. Darunter fallen die Elektrisierung eines Teils der Fahrzeugflotte wie auch der Einsatz von Syn-Diesel ab 2027 für Fahrzeuge, die vorerst nicht elektrifiziert werden können. Im Dezember 2024 wurde entsprechend ein Abnahmevertrag mit Synhelion unterzeichnet. Den Bericht finden Sie hier.

Ich wünsche Ihnen eine unterhaltsame Lektüre und einen guten Start in die blühende Jahreszeit.

Freundliche Grüsse

Stefan Tschudin

COO

Flughafen Zürich AG

1 von 1